Landschaftsfotografie – Tipps und Tricks Grundlagen für bessere Landschaftsaufnahmen

Landschaftsfotografie Sonnenuntergang Voerde Wesel Niederrhein

Landschaftsfotografie ist eine sehr entspannte Art zu fotografieren wie ich finde. Man kann dem alltäglichen Berufsstress entfliehen und sich draußen in der freien Natur bewegen. Und denke nicht es gibt nie etwas neues zu sehen oder zu entdecken. Ach und dem Mythos schlechtes Wetter gibt es ebenfalls nicht. Zumindest nicht wenn man die richtige Ausrüstung dabei hat um sich und seine Kamera vor den Einflüssen der Natur zu schützen.

In diesem kleinen Artikel möchte ich ein paar Grundlegende Dinge fest halten die dir helfen werden bessere Aufnahmen bei der Landschaftsfotografie zu machen.

 

Die Wahl der Kamera

Generell kann man Landschaften mit fast jeder Kamera fotografieren. selbst mit dem Handy lassen sich erstaunliche Ergebnisse erzielen. Es ist also nicht immer eine Spiegelreflexkamera, Systemkamera, Vollformatkamera nötig. Das liegt daran dass man generell eine durchgehend gleichbleibende Schärfe haben möchte. Denke an den berühmten Satz der Fotografen. Die beste Kamera ist die, die man dabei hat. Das Titelbild z.B. habe ich in den Abendstunden mit dem iPhone 7 Plus geschossen.

 

Das Objektiv

Vorzugsweise Weiwinkelobjektiv 16mm und abwärts. Heranzoomen um Beugungsunschärfe entgegen zu wirken oder um einen besonderen Bildausschnitt zu bekommen ist natürlich auch erlaubt. Ein Teleobjektiv ist für einige Fälle auch zu gebrauchen. Sei kreativ.

 

Einstellungen des ISO Wertes

Möglichst niedriger Iso-Wert ab Iso 100 um Bildrauschen zu vermeiden.

 

Wahl der richtigen Blende

Bei Tageslicht wirst du in den seltensten Fällen mit einer offenen Blende herum Laufen. Außer vllt. in den Morgen und Abendstunden oder bei Verwendung eines ND-Filters bei sehr starken Lichteinfall. Daher ist generell gesagt eine Blende 5,6 – 22 für durchgehende Schärfe zu wählen. Probiere einfach aus wie du ein für dich gutes Ergebnis bekommst.

 

Sicherer Stand mit einem Stativ

Verwende ein Stativ für einen sicheren Stand und um den Bildausschnitt nach belieben positionieren zu können. Außerdem ist ein Stativ bei Dämmerung oder Nachtaufnahmen wegen der höheren Verschlußzeit zu empfehlen um Verwacklungen entgegen zu wirken. Bei hohen Verschlußzeiten verwende einen Fernauslöser integriert / Smartphone / Bluetooth um Verwacklungen durch Betätigung des Auslösers an der Kamera zu vermeiden.

 

Den Fokus setzen

Wenn es schnell gehen muss reicht in den meisten Fällen der Autofokus deiner Kamera. Dieser ist aber nicht immer sehr genau bzw. setzt den Fokus vllt. dort wo du ihn nicht haben möchtest. Der Autofokus ist von vielen verschiedenen Dingen wie Kontrasten abhängig. Bessere Ergebnisse erzielt man mit einem manuellen Fokus. Benutze den Fokus so wie es für dich am besten ist.

 

Wann Landschaftsaufnahmen machen

Die schönsten Landschaftsaufnahmen macht man in der sogenannten Goldenen Stunde die sich der Jahreszeit entsprechend zu unterschiedlichen Tageszeiten morgens und abends abspielt. Dann steht die Sonne besonders tief und es lassen sich schöne Farbspiele festhalten. Es spricht allerdings nichts dagegen auch bei vollem Tageslicht Landschaften zu fotografieren. Denke allerdings daran, dass du evtl. einen ND-Filter benötigen wirst um dem hellen Tageslicht entgegen wirken zu können. Eine sehr gute App um die Goldene Stunde und weitere nützliche Dinge zu erfahren, ist Photopills (iPhone / Android). Selbst im Urlaub bin ich in den frühen Morgenstunden los um dann die perfekte Zeit für meine Aufnahmen zu haben. Das frühe Aufstehen hat sich bisher immer gelohnt.

 

Landschaftsfotografie bei schlechten Wetter

Es gibt kein schlechtes Wetter. Nur schlechte Kleidung. Ein paar Dinge solltest du allerdings beachten damit es dir 1. Spaß macht und 2. du dir deine Ausrüstung nicht durch eindringendes Regenwasser zerstörst. Ansonsten steht dem Abenteuer Landschaftsfotografie bei schlechtem Wetter nichts im Wege.